Unsere Pfarrkirche "St. Kilian"

Die jetzige Pfarrkirche wurde erbaut im Jahre 1899. Die Vorgängerkirche war zu klein geworden und wurde bis auf den Turm, der aus dem Jahre 1643 stammt abgerissen. An das Längsschiff, das neu erbaut wurde, wurde ein Querschiff angebaut und den Abschluss bildet der neugotische Chorraum.

Dass die Kirche -wie auch Vorgängerkirchen- schon immer dem Hl. Kilian geweiht war, deutet auf eine sehr alte bestehende Kirchengemeinde hin. Kilian, der vor rd. 1300 Jahren gelebt hat, ist einer mit der ältesten Heiligen, denen in unserem Raum Kirchen geweiht wurden

Pfarrkirche Vörden

Innenraum der Kirche

Die  letzte große Renovierung der Kirche wurde im Jahre 1985 ausgeführt. Nach Voruntersuchungen wurde versucht, Innenanstrich und Ausstattung wieder herzustellen wie beides zur Zeit des Neubaus (1901) gewesen sein muss. Wertvolle Ausstattungsstücke sind: der Hochaltar aus Sandstein, der Reliefs aus der Passion Jesu zeigt und aus dem Jahre 1610 stammt, so auch das Taufbecken, das auch aus Sandstein gefertigt ist; ferner haben wir ein großes mittelalterliches Kreuz bzw. nur der Corpus, die Balken sind jüngeren Datums; ferner die buntverglasten Bleifenster, die die 15 Gesätze des Rosenkranzes darstellen.

Hauptaltar

Der ehemalige Hauptaltar aus dem Jahr 1610 und eines der beiden großen Kirchenfenster.

Marienbild

Altarbild des Seitenaltars aus dem Jahre 1924

Orgel

Nach  langen Anfragen beim Staatshochbauamt, dem für unsere Pfarrkirche die Bauerhaltung obliebt und dem Generalvikariat in Paderborn, war es endlich im Jahre 1989 soweit, dass wir eine neue Orgel in Auftrag geben konnten. Den Zuschlag zum Bau erhielt die Orgelbaufirma Stockmann in Werl. Wunderschön im Prospekt und in der Intonation unserem Kirchenraum angepasst, ist jeder Organist, der sie mal gespielt hat, begeistert von diesem Instrument.Die Spieltraktur ist rein mechanisch und  22 Registern verteilen sich auf Hauptwerk, Rückpositiv und Pedal.

Der hl. Kilian

Der hl. Kilian, ein iroschottischer Mönch missionierte in Franken in der Zeit des zu Ende gehenden 7. Jahrhunderts. Er hatte zunächst großen Erfolg. Im Jahre 689 wurden er und seine Gefährten von der Frau des Landesfürsten Gotzbert ermordet. Er wurde zum Patron  des Bistums Würzburg erhoben und seine sterblichen Überreste sind im Dom im Kiliansschrein. Das Fest des Heiligen feiern wir am 8. Juli.

"Krieger"Ehrenmal

Zum Gedenken an die Gefallenen der beiden Weltkriege (1914-1918 und 1939 - 1945) wurde dieses Mahnmal an der Kirche angebracht. Vor diesem Mahnmal wird jedes Jahr am Freitagabend des Schützenfestes die "Kriegerehrung" gehalten in Verbindung mit dem anschließenden großen Zapfenstreich und danach findet im wenige Meter entfernten Schlosspark dann das traditionelle Feuerwerk statt. Einmal erlebt, dann heißt für viele Gäste: Jedes Jahr wiederkommen!

Impressionen Kirche St.Kilian Vörden